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Auf der Konferenz "Convergence" hat Microsoft ein zehnjähriges Wartungsfenster für aktuelle und künftige ERP-Releases vorgestellt. Zudem versprach die Firma Kunden und Partnern eine klarere Release-Politik.
Bisher bot Microsoft fünf Jahre Standardsupport für Geschäftsapplikationen an. Kunden können künftig gegen höhere Gebühr fünf weitere Jahre "Extended Support" beziehen. Über kundenspezifische Verträge lässt sich die Wartung über diese zehn Jahre hinaus ausdehnen. Über die Konditionen der verschiedenen Wartungsangebote machte Microsoft keine Aussagen. Ohnehin liegt es im Ermessen des jeweiligen Partners, welche Gebühren der Kunde zu zahlen hat, verlautete von Seiten des Softwarekonzerns.
Die neue Wartungspolitik ist eine der ersten Amtshandlungen von Kirill Tatarinov, der seit rund drei Monaten die Sparte Microsoft Business Solutions (MBS) leitet. Das auf zehn Jahre ausgelegte Wartungskonzept soll Kunden mehr Planungssicherheit bieten. Es gilt jedoch nur für die aktuellen Produkte, beispielsweise Dynamics NAV 5.0 und Dynamics AX 4.0. Viele Anwender nutzen jedoch ältere Versionen, beispielsweise NAV 3.7 oder 4.0, mitunter sogar 2.6. Für sie gelten die nun auf der ERP-Konferenz Convergence in Kopenhagen vorgestellten Supportregeln erst, wenn sie auf die aktuelle Software umsteigen. Wer dennoch mit der bestehenden Installation weiterarbeiten will, kann eine kundenspezifische Wartungsvereinbarung beantragen, die dann aber noch teurer wird. Somit erhöht Microsoft den Druck auf die Kunden, möglichst bald auf aktuelle Programmversionen umzusteigen.
Details unter
http://www.computerwoche.de/knowledge_center/enterprise_resource_planning/598731/index.html
http://www.inside-it.ch/frontend/insideit?&site=ii&_d=_article&news.id=12343
http://www.silicon.de/enid/it_services/30644
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